Willkommen im alten Zerbst

Zerbst um 1300

1307 Einzug des Fürsten Albrecht I. von Anhalt

Eine 700 Jahrfeier steht der Stadt Zerbst im Jahre 2007 bevor!

„Die ersten Askanier in Zerbst“
Der erste vom Geschlecht der Askanier in Zerbst war Fürst Albrecht der Erste.
Albrecht I. war ein Sohn Sigfrieds (* 1230 - † nach 1298)
Er erwarb im Jahre 1307 Zerbst. † im Jahre 1316.
Städtische Verwaltung: Zu der Zeit war dem Fürsten die Bürger, um den Sitz, das Schloss, der Käsperstraße, Schlossfreiheit und der Ankuhn zugehörig.
Bis zum Jahre 1307 war der Rat der Stadt hahezu absoluter Herr der Stadt.
Damals sollten bei den stattgefundenen Ratssitzungen überflüssige Reden entfallen.
Neben dem Rat der Stadt waren fürstliche Bedienstete der Schultheiß, der Münzmeister und der Vogt.
Der Rat als Verwaltungsbehörde hatte noch ein Schöffenkollegium.
Auf dem Bild abgebildete Stadtmauer mit Wehrgängen gab es aber zu dieser Zeit noch nicht!

20. Juni 1308 - Graf Albrecht I. von Anhalt schenkt dem Nonnenkloster zu Zerbst das Eigentum an vier Hufen zu Thurland.

24. November 1310 - Graf Albrecht I. von Anhalt bewidmet die Kirche St. Bartholomäi zu Zerbst mit dem Eigentume von 11 Hufen Landes Pakendorf.

28. August 1313 - Graf Albrecht I. von Anhalt bewidmet die Kirche St. Bartholomäi zu Zerbst mit dem Dorf Pakendorf und einer vor dem Schloss gelegenen Curie

Die Zerbster Schützengesellschaft von 1397

Vor 400 Jahren, als der Vogel allein an der Königskette hing!

Die Zerbster Schützengesellschaft gründete sich bereits im Jahre 1397.
Sie hatte sich infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs in unserer Stadt um das Jahr 1600 auch neue Kleinodien angeschafft. Bis zum Jahre 1592 hatte die damalige Gilde lediglich einen silbernen Vogel an der Königskette.
Der neue Vogel, welcher um das Jahr 1593 neu angeschafft wurde nun aus Gold, der Leib und der Stoß sind vollständig mit kostbarer Emaille überzogen. Neun Edelsteine prangen an Leib und Flügel.
Aber merkwürdiger Weise ist der Vogel ein Pfau! Noch nicht bekannt ist, dass eine weitere Schützengesellschaft einen derartigen Vogel besitzt. Die Ösen zum Anhängen sind an den oberen Flügeln angebracht. Wie bei Pfauen hat er ein mächtigen Wedel als Rad.
Ein Pfeilbolzen, an dem noch zusätzlich eine Perle hängt mit der Jahreszahl 1593, hält er in den Fängen. Die zugehörige Kette mit dem alleinigen Vogel daran ist wohl bis zum Jahre 1607 bekannt.

anläßlich des 500jährigen

Bestehens der Schützengesellschaft zu Zerbst

Mit der Einführung des Schießpulvers begann das Musketenschießen auf fürstlichen Befehl.
Eine zweite Scheibenkette aus Silber – vergoldet und mit einem Edelstein besetzt, kam als zweites Kleinod hinzu. Die wunderbaren Ketten haben bis heute alle Wirren von Kriegen und Notzeiten überstanden.